
Luftbildaufnahme von 1974

Bis 1982 wurde das Betriebsgelände nach Süden und Westen erweitert und ein Gebäude im Süden errichtet.

1985 wurde eine Geräte- und Fahrzeughalle im NO errichtet. 1988 ein Silo für die Späne- und Staubabsaugung, das als Quergiebel des Werkstattgebäudes in der Mitte zu erkennen ist. Das Bild wurde im Frühjahr 1989 aufgenommen.
Gegründet wurde die erste Zimmerei schon 1890 von Georg Vilgis, der aber an den Folgen eines Arbeitsunfalles 1914 starb. Daraufhin wurde die Firma an Benedikt Weiß übergeben, der eine Meisterausbildung in München absolviert hatte und eigentlich nicht mehr nach Trauchgau zurückgekommen wäre, da es ja schon die Zimmerei Vilgis gab.
Stefan Vilgis, der Sohn von Georg Vilgis arbeitete zeitweise bei der Firma Weiß und lernte dort seine spätere Frau Viktoria Weiß kennen.
Stefan Vilgis war bei der Baufirma Philipp Holzmann als Bauleiter auf verschiedenen Baustellen tätig, insbesondere bei der Errichtung des Westwalles. Während des Krieges war er als Leiter eines Brückenbautrupps in Russland verpflichtet.
Nach dem Krieg, bedingt durch den Tod beider Söhne des Firmeninhabers Benedikt Weiß, wurde Stefan Vilgis gebeten, das Unternehmen weiterzuführen. Er absolvierte 1946 die Zimmermeisterschule in München. Ab 1950 firmierte der Betrieb unter dem Namen Weiß & Vilgis.
1993 wird die Vilgis Bauunternehmen & Zimmerei GmbH & Co. KG gegründet und es erfolgte der Neubau einer großen Abbundhalle, wofür die Baustofflagerhalle weichen mußte. Eine neue Baustofflagerhalle wird im SO errichtet.

